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Über mich

Me, myself and I

Me …

Im November des Jahres 1958 habe ich mich in Düsseldorf zum ersten Mal in meinem Leben bemüht, klar zu sehen – ich war damals wahrscheinlich schon fast so kurzsichtig wie heute.
Aufgewachsen bin ich dann ein paar Kilometer weiter nördlich, am Niederrhein, in Rheinhausen. Dort bin ich auch zur Schule gegangen, aber nach dem Abitur hat es mich in die Großstadt gezogen. Ich wollte einfach in einer Stadt leben, in der auch der Plural von „Buchhandlung“ existiert.

Folgerichtig habe ich dann auch gleich eine Ausbildung zur Buchhändlerin gemacht – der Stern-Verlag in Düsseldorf war eine ausgesprochen anregende Umgebung für einen geborenen Bücherwurm.

myself …

Bücher verkaufen ist fast so toll wie Bücher lesen – aber meine kreative Seite fühlte sich dabei vernachlässigt. Ich habe also angefangen, mich mit Pantomime und Clownerie zu beschäftigen, und habe festgestellt, dass es auf einer Bühne sogar recht nett sein kann – wenn man sich an das Lampenfieber erst einmal gewöhnt hatte.

Wortlose Kunst hat mir dann nicht mehr gereicht, und ich bin richtig ins Theatergeschehen eingestiegen. Ich habe selbst gespielt, inszeniert, ein paar Jahre lang mit Freunden ein kleines Studiotheater geleitet und Unterricht gegeben.

… and I

Aber auch das Theater war noch nicht ganz das Richtige. Die Worte, die auf der Bühne gesprochen wurden, stammten von jemand anderem, die Figuren hatte ein anderer entworfen, die Handlungen waren im Großen und Ganzen vorgegeben – und wenn man will, dass die Akteure genau das tun,  was man sagt, sollte man Bücher schreiben, nicht inszenieren.

Also begann ich zu schreiben.
Mein erster Roman – ein nicht gerade dünnes Epos – ist mir in drei Monaten aufs Papier explodiert. (So schnell war ich danach nie wieder, und dabei habe ich inzwischen tippen gelernt.)
Das Manuskript lag dann friedlich bei mir herum, bis ich mich traute, es einer Freundin zu lesen zu geben. Und die hat mich dann so lange getreten, bis ich es an fünf Verlage geschickt habe. Fünf große Verlage! Wenn schon, denn schon.

„Ellorans Traum“ erschien 2000 bei Heyne.

 

Inzwischen wohne ich in einem kleinen Kaff am Niederrhein und schreibe für meine drei Verlage (ArsEdition/bloomoon, cbj/cbt und Ueberreuter) und den Rest der Zeit als Self-Publisherin fürs Qindie-Siegel. Ich arbeite an meinem sechsundzwanzigsten Buch (für cbt), habe die nächsten vier Projekte in Planung. Und so soll es gerne weitergehen …

Und meine „Darsteller“ neigen nach wir vor dazu, dickköpfig zu sein und ihre eigenen Wege zu gehen, und ich arme Autorin hechele atemlos hinterher und versuche, möglichst alles mitzuschreiben und sie dazwischen sanft in die Richtung zu lenken, die mir für die jeweilige Geschichte wünschenswert erscheint. Ganz wie früher beim Theater …

 

 

Ach ja, und wer den wunderschönen „Titelsong“ dieser Seite auch mal hören will: