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Aufräumarbeiten

Immer, wenn ich ein Manuskript an den Verlag geschickt habe, steht das große Aufräumen an. Alles ist ein einziges Chaos: Mein Schreibtisch, der Computer, mein Seelenleben.
Ja, es trennt sich schwer, auch wenn der Anstieg zum Ende diesmal ein steiler war.
„November“ wird im nächsten Sommer bei arsEdition erscheinen – und es ist wieder mal ganz was anderes.
Ich bin unglaublich gespannt, was die Leserinnen von „Elfensturm“ und „Drachenhaut“ dazu sagen werden. Wahrscheinlich „huch“. 🙂

Ich räume also. Lese all die Mails, die ich noch nicht beantwortet habe, stöbere zwischendurch durch meine Lieblings-Blogs. Und da steht ganz oben das Pantoufle mit seinen wunderbaren Schwarzweiß-Fotografien und der noch wunderschöneren Sprache. Oh, es hat etwas über einen meiner Lieblingsschriftsteller geschrieben: Kurt Tucholsky. Wie wunderbar. Ich muss unbedingt Schloss Gripsholm noch mal lesen. Der Himmel hier am Niederrhein ist oft auch ganz hoch und blausa.

Und dann erzählt das Pantoufle vom Redaktionskampfhund Oskar, der seinen Jüngsten beim Zelten im Garten vor den wilden Eichhörnern behütet und dann … bleibt mir für ein paar Sekunden die Luft weg und ich lese mit angehaltenem Atem weiter.

Bitte, ihr auch. Hier: Die Schrottpresse

Jetzt muss ich aber weiter aufräumen. Und damit ihr auch alle etwas zum Drauf-Freuen habt: Ich bin in der Schlusskurve. „Projekt Armageddon“ wird demnächst die Bühne betreten. Sobald ich rausgefunden habe, wie ich einen Schriftzug quer auf ein Coverbild bekomme … (die Autorin ist grafikblond.)

(4) Comments
  • Marny says:

    Oooh, du hast es also geschafft und es „eingetütet“. Glückwunsch! 🙂 Ich freue mich also schonmal auf den Novembersommer, sage „Huch!“ – und vielleicht auch uppps. Und ernsthaft: Jedes deiner Bücher ist wieder etwas ganz anderes! Mich kannst du damit also nicht erschrecken… 😉

    Der Beitrag auf deinem Lieblingsblog ist wirklich genial, was für eine schöne Sprache! Wow! Ich freu mich sooo für dich – und wo er recht hat… *g*
    Und für mich freu ich mich darüber, dass „Projekt Armageddon“ bald die Bühne betreten darf! Riesig! Gedankenschwer und erinnerungsreich! 🙂

  • Susanne says:

    Ja, ich freu mich auch. Das wird mal wieder eine Premiere, bei der ich richtig Herzklopfen haben werde!

  • Pantoufle says:

    Ach, da ich ja richtig gerührt. Das hier habe ich gar nicht gesehen … da waren nur die Besucher von dieser URL – da bin ich neugierig geworden, wo die herkamen 🙂
    Jedenfalls freue ich mich über Deine abgeschlossene Arbeit und die stolze Erleichterung, die da durchklingt. Was macht man mit einem leeren Schreibtisch? Ein paar bunte Murmeln hin – und her schieben – klickerdiklack, dann die Grüne über ein weißes Blatt Papier. Das liegt dann da; ist weiß und leer und wartet.
    Einer meiner Lieblingserzähler, Cecil Scott Forester, hat in seiner Autobiographie einmal das Beispiel benutzt, daß seine Geschichten entstehen wie Holzstücke, die man im Meereswasser lässt und an denen sich Muscheln festsetzen. Die Ideen als Muscheln – es wird dichter und dichter und irgendwann nimmt man sie aus dem Wasser und dann wird es eine Geschichte.
    Ich wünsche Dir Berge von Muscheln!

    P.S. Der hat übrigens „the African Queen geschrieben“. Das Buch ist besser als der Film 😉

  • Susanne says:

    Was für schöne Bilder. Leider ist mein Schreibtisch, auch wenn er aufgeräumt ist, nie leer. Nein, streich das „leider“. Das ist mehr so der äußere Teil der Muschelbank. Immer zu klein, immer zu voll und immer liegt mindestens eine Katze irgendwo auf all dem Zeug und haart.
    Hatte ich „haart“ geschrieben? Das sollte natürlich „schnurrt“ heißen. 😉

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